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Kunst

 

Unser erstes Jahr Vor-Episode 07 | Nokia BH-101 Headset zu gewinnen

Unterwegs in Wien. Vom Fluc, über den Salon für Kunstbuch, bis hin zu Treffen mit unserer Community ist in dieser Episode alles dabei. Zusätzlich verlose ich ein Nokia BH-101 Bluetooth Heatset als kleines Dankeschön für euer tolles Feedback.
http://www.salon-fuer-kunstbuch.at
http://www.captaincork.com


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    In-the-Lab im Gespräch mit Bernhard Cella - Salon für Kunstbuch

    Bernhard Cella hat Wien mit dem Salon für Kunstbuch bereichert. Im Gespräch geht er auf den Ursprung seiner Idee, die Bedeutung des Buchs heute und den Umgang mit Büchern als Kunstmedium ein. Bücher sind mehr als nur ein Trägermedium für Daten. Besonders durch die Einführung digitaler Medien und Produktionsprozesse hat das Buch an neuer Bedeutung gewonnnen. Es ist, so könnte man sagen, als neues Medium aus der digitalen Asche auferstanden und kann nun seinen Körper in voller Pracht zeigen. Besondere Bedeutung erhält der Salon für Kunstbuch auch als Ort, an dem Kunstbücher ohne ISBN gesammelt und gefunden werden. Viele dieser Werke wurden nur in Kleinstauflagen produziert. 

    In-the-Lab im Gespräch mit Bernhard Cella - Salon für Kunstbuch Teil 1/2

    In-the-Lab im Gespräch mit Bernhard Cella - Salon für Kunstbuch Teil 2/2

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    ICH BIN DIE VIELEN - Symposium am 13. und 14. Nov. in Wien

    Wer Zeit hat sollte heute ab 15:00 unbedingt auf der Akademie der bildenden Künste Wien vorbei schauen, wo dieses spannende Symposium stattfinden wird:


    ICH BIN DIE VIELEN

    Das Ende der zweiwertigen Logik

    Internationale Konferenz an der Akademie der bildenden Künste. Wien
    13. und 14.November 2009

    veranstaltet vom Lehrstuhl für Philosophische und Historische Anthropologie der Kunst
    Prof.Dr.Elisabeth Samsonow

    Die Tagung dient der Schärfung und Vertiefung einer Diskussion, die in einer Reihe von
    zeitgenössischen Wissensbereichen heiß geworden ist. Die zentrale Frage ist die nach einer
    Identitätskonstruktion, die genau diejenigen Begriffspaare zu vermeiden bzw. zu unterlaufen
    weiß, die etwa Kulturen in die einen und in die anderen gespalten hatte, aber auch Ethnien,
    Künste und Kontinente, Gesellschaften und Gruppen, Naturen und Religionen, Welten,
    Geschichte(n) und Theorien. Die aktuelle Auseinandersetzung zum Thema des Trans- oder
    Posthumanen bringt nach der Ankündigung der Einebnung der Natur/Kultur-Differenz auch
    ähnliche, damit in Zusammenhang stehende Differenzen ins Wanken – nicht zuletzt die
    Geschlechterdifferenz. Eine Herausforderung für die Gesellschaft der Zukunft ist die
    Nivellierung des Alteritätsbegriffs dort, wo nach wie vor eine starke metaphysische
    Begrifflichkeit zum Zwecke der Subordination und der (kolonialen, postkolonialen)
    Repression eingesetzt wird. Alain Badiou meinte, daß Differenz als philosophisches und
    logisches Prinzip das Charakteristikum des 20.Jahrhunderts gewesen sei. Ist Differenz ein
    Begriff, der seine Konjunktur hinter sich hat? Wenn ja, was bedeutet das für zeitgenössische
    Wissensmodelle? Könnte es sein, dass Differenz zwar ein logisches, nicht aber ein
    anthropologisches Prinzip darstellt? Hat das „zweiwertige Denken“ ausgedient? Die Tagung
    macht sich diejenigen philosophischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Ansätze zum
    Thema, die auf Alternativen zum Begriffspaar Identität und Alterität aufbauen, aber überhaupt
    als Alternativen zur Paarigkeit und dualen logischen M aschinen ins Rennen gehen. Der Fokus
    liegt also auf Kategorien des Transitorischen, Medialen, Komplexen und Transgenerischen.
    Die Konferenz soll dazu beitragen, die Transversalen zu skizzieren, der entlang sich zunächst
    in der beginnenden Modern, fortgesetzt in der Postmoderne, die Einbrüche historischer
    Epistemologien ereigneten, und denen wiederum folgend es gilt, neue Begrifflichkeiten zu
    Bewusstsein und Leben, Körper und Medium, Raum und Kommunikation zu entwerfen. Also:
    wer sind wir heute?

    TeilnehmerInnen:
    Otto E.Rössler, Physiker Tübingen
    Ernsto Alvarado, Psychologe und Heiler ( Denver Colorado)
    Renate Lachmann, Literaturwissenschaftlerin (Konstanz)
    Thomas S lunecko, Psychologe (Wien)
    Thomas Fillitz, Ethnologe Universität (Wien)
    Elisabeth von S amsonow, Philosophin und Künstlerin (Wien)
    Arno Böhler, Philosoph (Wien)
    Jakob Lena Knebl, Künstler(in) Wien
    One S tate Ambassadors Tal Adler (Israel) und Osama Zatar (Palästina)

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