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Dynamic human interface data allocation system - Teil 3

Beitrag von: Olivio Sarikas
Heute geht es um das Hardware Interface. Welche Daten kann ich vom menschlichen Körper abgreifen und somit ein wesentlich vielfältigeres Eingabemedium kreieren als Maus oder Keyboard. Social Media hat die Daten vervielfacht die uns entgegengebracht werden. Durch eine Dynamisierung des Datenein-und Ausgabesystems kann erreicht werden das die Daten automatisiert gefiltert und individualisiert verarbeitet werden. Dies schafft nicht nur einen Mehrwert in der Nutzung von Social Networks, sondern mach das erste mal in der Geschichte der Menschheit ein direktes Erleben einer lokal ungebundenen Kultur und Gemeinschaft in Echtzeit möglich. Und zwar ohne den User dabei unnötig mit Daten zu überfluten.

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ICH BIN DIE VIELEN - Symposium am 13. und 14. Nov. in Wien

Wer Zeit hat sollte heute ab 15:00 unbedingt auf der Akademie der bildenden Künste Wien vorbei schauen, wo dieses spannende Symposium stattfinden wird:


ICH BIN DIE VIELEN

Das Ende der zweiwertigen Logik

Internationale Konferenz an der Akademie der bildenden Künste. Wien
13. und 14.November 2009

veranstaltet vom Lehrstuhl für Philosophische und Historische Anthropologie der Kunst
Prof.Dr.Elisabeth Samsonow

Die Tagung dient der Schärfung und Vertiefung einer Diskussion, die in einer Reihe von
zeitgenössischen Wissensbereichen heiß geworden ist. Die zentrale Frage ist die nach einer
Identitätskonstruktion, die genau diejenigen Begriffspaare zu vermeiden bzw. zu unterlaufen
weiß, die etwa Kulturen in die einen und in die anderen gespalten hatte, aber auch Ethnien,
Künste und Kontinente, Gesellschaften und Gruppen, Naturen und Religionen, Welten,
Geschichte(n) und Theorien. Die aktuelle Auseinandersetzung zum Thema des Trans- oder
Posthumanen bringt nach der Ankündigung der Einebnung der Natur/Kultur-Differenz auch
ähnliche, damit in Zusammenhang stehende Differenzen ins Wanken – nicht zuletzt die
Geschlechterdifferenz. Eine Herausforderung für die Gesellschaft der Zukunft ist die
Nivellierung des Alteritätsbegriffs dort, wo nach wie vor eine starke metaphysische
Begrifflichkeit zum Zwecke der Subordination und der (kolonialen, postkolonialen)
Repression eingesetzt wird. Alain Badiou meinte, daß Differenz als philosophisches und
logisches Prinzip das Charakteristikum des 20.Jahrhunderts gewesen sei. Ist Differenz ein
Begriff, der seine Konjunktur hinter sich hat? Wenn ja, was bedeutet das für zeitgenössische
Wissensmodelle? Könnte es sein, dass Differenz zwar ein logisches, nicht aber ein
anthropologisches Prinzip darstellt? Hat das „zweiwertige Denken“ ausgedient? Die Tagung
macht sich diejenigen philosophischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Ansätze zum
Thema, die auf Alternativen zum Begriffspaar Identität und Alterität aufbauen, aber überhaupt
als Alternativen zur Paarigkeit und dualen logischen M aschinen ins Rennen gehen. Der Fokus
liegt also auf Kategorien des Transitorischen, Medialen, Komplexen und Transgenerischen.
Die Konferenz soll dazu beitragen, die Transversalen zu skizzieren, der entlang sich zunächst
in der beginnenden Modern, fortgesetzt in der Postmoderne, die Einbrüche historischer
Epistemologien ereigneten, und denen wiederum folgend es gilt, neue Begrifflichkeiten zu
Bewusstsein und Leben, Körper und Medium, Raum und Kommunikation zu entwerfen. Also:
wer sind wir heute?

TeilnehmerInnen:
Otto E.Rössler, Physiker Tübingen
Ernsto Alvarado, Psychologe und Heiler ( Denver Colorado)
Renate Lachmann, Literaturwissenschaftlerin (Konstanz)
Thomas S lunecko, Psychologe (Wien)
Thomas Fillitz, Ethnologe Universität (Wien)
Elisabeth von S amsonow, Philosophin und Künstlerin (Wien)
Arno Böhler, Philosoph (Wien)
Jakob Lena Knebl, Künstler(in) Wien
One S tate Ambassadors Tal Adler (Israel) und Osama Zatar (Palästina)

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